Damen 1 schaffen die Sensation

29 Okt

Cupspiel 4. Runde. Die Top 1. Liga Mannschaft Andwil-Arnegg kommt nach Goldach!  Die Vorbereitung für Goldach beginnt schon am Trainingswochenende, wo man die Andwilerinnen bei einem Meisterschaftsspiel gegen Aadorf genau unter die Lupe nahm und sich danach akribisch auf die Mannschaft einstellte.

Am Donnerstagabend dann, alle top motiviert, gespannt, auch nervös, volle Zuschauerbänke und das zu Coronazeiten – 4G! Getestet, Genesen, Geimpft und einfach nur Geil.

Jede Spielerin bekam individuelle Anweisungen vom Coach Oli, der sich von Beginn weg siegessicher fühlte.

Das Spiel begann und nach 3 Minuten das erste Timeout für Goldach bei einem Rückstand von 0:5. Man hatte sich kurz einschüchtern lassen, Betonung auf kurz. Denn von nun an legten die Goldacherinnen so richtig los. Das Feuer wurde entfacht und man setzte alle Anweisungen von Oli um, so dass man auf der Gegnerseite in ratlose Gesichter schaute. Spätestens von da an wussten alle, wir können es schaffen. Es folgten perfekte Annahmen, Pässe und Abschlüsse vorne am Netz, so dass die gegnerischen Blockspielerinnen verzweifelt und vergebens ihre Hände in die Höhe streckten. Nach dem ersten knappen Satzgewinn (29:27) waren alle angefixt und es folgte gleich darauf der klare 2. Satzgewinn mit 25:16.

Im dritten Satz beim Stand von 25:25 waren wir kurz vor der Sensation ein 3:0 zu schaffen. Doch die Andwilerinnen konnten diesen 3. Satz für sich entscheiden. Um 22 Uhr, der Startschuss zum 4. Satz. Da hiess es, nochmals alles aus sich herauszuholen, konzentrieren, Stimmung machen, Freude haben. Es zerrte an unseren Kräften, zwischenzeitlich hatte Alena Probleme mit Krämpfen in den Beinen, aber dies war nur verständlich, denn sie versenkte jeden Ball und kratzte in der Defense nonstop Bälle. Auch Elena setzte die Anweisungen vom Coach perfekt um und ihre Bälle landeten auf gegnerischem Boden. Martina verstand es, die Bälle beim Smash abzudrehen und den Block zu unterstützen. Isa, ein sicherer und wichtiger Wert als Libera, die der Mannschaft, die zwischenzeitlich hyperventilierte, auch mal klare Anweisungen gab, man soll sich jetzt beruhigen und konzentrieren. Sabrina kannte keine Gnade gegenüber ihrer Mannschaft der letzten Saison und schlug ihre Bälle mit Köpfchen und grosser Power. Manons schwierigere Aufgabe als eingewechselte Spielerin zeigte, dass sie einen Kanone-Manone-Schuss hat. Däni brachte phasenweise die Gegnerinnen gleich mehrmals im selben Ballwechseln mit kluger Blockarbeit zum Verzweifeln und bewies dem Coach, dass auch steile Winkel gegen ein 1. Liga Team möglich sind. Kathrin hatte ein Händchen für schnelle Pässe an die richtige Adresse. Jede einzelne Spielerin, auch die Ersatzspielerinnen, trugen zu diesem absolut fulminanten Feuerwerk bei, das beim Schlusspfiff von 30:28 in Ekstase ausartete. Und der Coach, ja der hat alles richtig gemacht. Bravo!

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